Supportive Care 5

Verändertes Aussehen

Mit der Entwicklung von neuen Onkologika nehmen nebst der «klassischen» Alopezie Veränderungen an Haut, Schleimhaut, Haaren und Nägeln zu. Die Information und Beratung der Betroffenen zu Prävention und Therapie der dermatologischen Reaktionen ist ein wichtiger Bestandteil des aktuellen Pflegealltags und bedeutsam zur Unterstützung der Adhärenz und des Selbstbildes. Denn wenn die Krankheit Krebs oder deren Behandlung von der Umgebung als „sichtbar“ wahrgenommen wird, ist das für viele Krebsbetroffene eine zusätzliche Belastung, die ihre Lebensqualität negativ beeinflussen kann. Den meisten Patientinnen und Patienten hilft es sich gepflegt und «sehenswert» zu erleben.

Ziele der Fortbildung

Aktualisiertes Wissen zu Auftreten und Management von dermatologischen Reaktionen unter Tumortherapie. Verbesserte Kenntnisse zur Thematik Körperbildveränderung. Selbsterfahrung mittels Kosmetikworkshop.

Inhalt der Fortbildung

  • Körperbildveränderungen und deren Bedeutung
  • Haarveränderung und Alopezie
  • Haut- und Nagelveränderungen
  • Informationen über die Stiftung Look Good Feel Better
  • Zweistündiger Workshop mit Look Good Feel Better Schönheitsberaterinnen, indem Sie «hautnah» erleben, wie dieser Workshop sich «anfühlt»

 

      Wann

      Donnerstag, 31. Oktober 2019
      09.00 – 17.00 Uhr

      Wo

      Restaurant Aarhof
      Frohburgstrasse 2
      CH-4601 Olten
      www.aarhof.ch

      Kosten

      CHF 100.00
       Mitglied Onkologiepflege Schweiz

      CHF 150.00
       Nichtmitglied Onkologiepflege Schweiz

      Inklusive Verpflegung

      Referenten

      Prof. Dr. med. Eckart Haneke
      Facharzt für Dermatologie und Venerologie
      Spez. Dermatopathologie

      Elke Wimmer, MHSc, RN
      Leiterin Studiengänge MAS FH in Home Care und MAS FH in Oncological Care
      Careum Fachhochschule Gesundheit

      Team Look Good – Feel better

      Referentin und Kursleitung

      Monika Biedermann
      Pflegeexpertin, Breast Care Nurse
      Brust- und Tumorzentrum
      Inselspital Bern

      Unterstützt durch