Fachliteratur

Empfehlungen Dermatologische Reaktionen und unerwünschte Wirkungen unter medikamentöser Antitumortherapie.

Aktualisierte 3. Auflage (2022)

Seit dem Erscheinen der 1. Auflage (2016) haben sich neue Arzneimittel in der Behandlung von onkologischen Erkrankungenin der Praxis etabliert. Zudem hat sich das Wissen und die Praxiserfahrung zu dermatologischen Reaktionen deutlicherweitert. Mit der 2. Auflage (2019) wurde diesem Fortschritt Rechnung getragen. Neue Phänomene, wie beispielsweise an Schleimhäuten, wurden aufgenommen, andere ergänzt und differenziert. Die Übersichtstabellen zu Inzidenz dermatologischerReaktionen bei zielgerichteten Antitumortherapien, Immuntherapien und Zytostatikatherapien wurden vollständig überarbeitet.Auf Wunsch der Fachpersonen in der Praxis wurde das Verzeichnis der Produktempfehlungen erweitert.

In der 3. Auflage (2022) wurden insbesondere die Inzidenztabellen in unterschiedliche Wirkstoffgruppen unterteilt, die Produktempfehlungen umfassend überarbeitet sowie die aktuellsten Empfehlungen integriert.

Wir danken der Autorin Cornelia Kern Fürer für ihren grossen Einsatz bei der sorgfältigen und fachkompetenten Überarbeitung der Empfehlungen. Besonders danken wir auch den pflegerischen und medizinischen Fachpersonen für ihr unentgeltliche und grosszügige Fachberatung und Unterstützung bei der Überarbeitung und Erweiterung dieser Empfehlungen. Wir hoffen, dass auch diese Auflage in der Praxis gute Dienste erweisen wird.

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Schriftliche Information für Patientinnen und Patienten mit Veränderungen an Haut, Haaren und Nägeln während der Tumortherapie mit Arzneimitteln 3. Auflage (2022)

Die Broschüren stehen in Deutsch, Französisch und Italienisch zur Verfügung.

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onkologika.ch ersetzt Handbücher Medikamente in der Onkologie

onkologika.ch ist eine Webseite für Fachpersonen in der Onkologie.

Der Fachverband Onkologiepflege Schweiz stellt damit der Praxis aktuelle spezifische Fachinformationen zu parenteralen Medikamenten in der Onkologie zur Verfügung.

Die Webseite enthält rund 130 Merkblätter «Parenteraler Onkologika» mit Angaben zur

  • Zubereitung, Verabreichung, unerwünschte Wirkungen
  • Lagerung / Stabilität
  • Informationen zu Schädigungstyp bei Paravasat / Behandlung
  • Prämedikation, Infusionsreaktionen, Monitoring etc.

Beispiel> BEVACIZUMAB/Avastin®

Alle Informationen wurden durch zwei Pflegexpertinnen Onkologie erstellt und von Onkologinnen, Onkologen und einer Apothekerin überprüft. Die Merkblätter werden laufend aktualisiert.

Die Informationen auf onkologika.ch sollen die Praxis bei der Verabreichung von Tumortherapeutika fachlich unterstützen.

Diese Plattform ersetzt das Handbuch «Parenterale Medikamente in der Onkologie». Aufgrund der unerlässlichen und regelmässigen Updates der Medikamenten-Merkblätter wurde die Form der Veröffentlichung angepasst. Das Handbuch mit den oralen Medikamenten wird nicht mehr angeboten. Die Aktualität kann durch die schnelle Zunahme und der Vielfalt der oralen Medikamente nicht mehr gewährleistet werden.

Zur Webseite www.onkologika.ch

Veränderungen der Mundschleimhaut aufgrund von Krebstherapien

Empfehlungen für die Praxis

3. aktualisierte und überarbeitete Auflage, 2021

Mukositis ist ein zeitlich begrenztes Symptom. Das heisst, es tritt auf und heilt nach einer gewissen Zeit ab. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Auflage ist nach wie vor kein Mittel verfügbar, welches die Entstehung verhindert. Das Ziel ist, den Schweregrad und die Dauer einer Mukositis zu reduzieren, Symptome zu lindern sowie Sekundärinfektionen vorzubeugen respektive zu behandeln.
Die vorliegende Leitlinie zum Umgang mit Veränderungen der Mundschleimhaut aufgrund von Tumortherapien basiert vorwiegend auf den aktuellen «clinical practice guidelines» von MASCC/ISOO (publiziert 2019/2020), ESMO (publiziert 2015) sowie Übersichtsartikeln (reviews). Literatur in Bezug Veränderungen der Mundschleimhaut in Zusammenhang mit Immuntherapien ist noch begrenzt.

Die vollständig überarbeiteten Empfehlungen für die Praxis sollen die Aus- und Weiterbildung von Pflegefachpersonen unterstützen und eine evidenzbasierte Pflege ermöglichen. Ebenso dienen die Leitlinien die gegenwärtige Praxis zu überprüfen und zu optimieren sowie das Verständnis des Patienten mit einer Mukositis zu fördern.

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Leitfaden für die Entwicklung und Implementierung einer onkologischen Pflegesprechstunde

Der Leitfaden für die Entwicklung und Implementierung einer onkologischen Pflegesprechstunde wurde von den Autorinnen Mayuri Sivanathan, MScN, Pflegeexpertin APN, Universitätsspital Basel und Ilona Kaufmann-Molnár, MScN, APN Onkologie, Universitätsspital Basel, mit Unterstützung von weiteren Pflegefachpersonen literatur- und erfahrungsbasiert erstellt.

Das Ziel des Leitfadens ist es, eine einheitliche Definition mit fachlich fundiertem Inhalt und den Ablauf einer onkologischen Pflegesprechstunde festzuhalten und der Praxis zur Verfügung zu stellen. Der Leitfaden soll die Pflegefachpersonen dazu motivieren, eine onkologische Pflegesprechstunde in die Praxis zu implemenentieren. Dazu werden Empfehlungen abgegeben. Ebenso werden Material und Instrumente für den Einsatz in der Pflegesprechstunde vorgestellt.

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Qualitätsstandards Onkologiepflege

Der Vorstand des Verbands Onkologiepflege Schweiz (OPS) hat 2017 einer Arbeitsgruppe den Auftrag erteilt, die Anforderungen an den Arbeitsplatz und an die Fachkompetenz der Onkologiepflege in der Form von Qualitätsstandards zu definieren. Eine der wesentlichen Grundlagen war das Dokument
«Berufsbild Fachexpertin Onkologiepflege» der OPS, 2016.

  • Die Standards wurden im Einklang mit internationalen Publikationen entwickelt. Als Vorlagen dienten auch Qualitätsstandards aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens.
  • Die Standards beschreiben die optimalen Voraussetzungen für eine hohe Qualität der Pflege und Betreuung onkologischer Patienten.
  • Die Standards dienen der Standortbestimmung der onkologischen Pflege und stellen einen ersten Schritt in Richtung Zertifizierung dar. Deshalb wurden die Bewertungskriterien der Standards so formuliert, dass die Erfüllung der Kriterien überprüft werden kann (sogenannt operational formuliert).
  • Die Standards stellen eine Auswahl wesentlicher Themen und Qualitätskriterien dar, die für die Onkologiepflege bedeutsam sind. Die Sammlung der Standards erhebt nicht den Anspruch, die Arbeitsfelder der Onkologiepflege vollständig abzubilden.

> Qualitätsstandards Onkologiepflege

Vorlage zur Überprüfung der Qualität in der Praxis
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Pflege und Behandlung der malignen Wunde

Konzept und Leitfaden für die Praxis

Überarbeitung und Neuauflage 2018

Im Jahr 2007 wurde die erste Auflage des Leitfadens «Pflege und Behandlung der malignen Wunde» veröffentlicht. Seither dient er vielen Pflegenden als wichtige Stütze bei der Versorgung von Patienten
mit malignen Wunden. In diese zweite, überarbeitete Auflage wurden die Neuerungen der letzten
Jahre aufgenommen – sie widerspiegelt so auch die Weiterentwicklung der Wundpflege. In einem
neuen Kapitel wird das holistische Modell der palliativen Wundbehandlung nach Woo beschrieben, das die Komplexität der palliativen Wundbehandlung aufzeigt. Auch die Kapitel zur Pflege und zu den
Behandlungszielen wurden an die heutige Pflegepraxis angepasst. Unter anderem geht es um den
evidenz-und erfahrungsbasierten Einsatz von neuen Wundverbänden, die Anwendung von Wundantiseptika und die topische Applikation von Schmerzmitteln wie Morphin oder Cannabis. Und last, but not least, enthält der Leitfaden auch Informationen zur palliativen Wundpflege und zu den Gesundheitskosten.

Wir hoffen sehr, dass Ihnen die neue Auflage des Leitfadens dabei hilft, Patientinnen und Patienten mit
malignen Wunden noch besser zu unterstützen.

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