Orale Mukositis

Leitfaden für die Praxis

Mundpflege fällt bei den meisten Institutionen in den Verantwortungsbereich der Pflegefachpersonen.
Deshalb finden sich viele grundlegende Berichte in der Pflegeliteratur (Rubenstein, 2004; Gottschalk, 2002, 2003; Beck, 1996). Pflegende müssen sich das neuste erforderliche Wissen aneignen über Erfassungs- und Beurteilungsmöglichkeiten, Risikofaktoren, Klassifikationen der Medikamente, um eine Strategie für einen Mukositis-Pflegeplan entwerfen zu können. Erfassungsinstrumente sind wesentliche Teile eines Programms zur Behandlung einer oralen Mukositis (Eilers, 2004).

Die Onkologiepflege Schweiz ist davon überzeugt, dass ein fachkompetenter Umgang bei der Mundpflege und bei oralen Komplikationen sowie die Anleitung der Patienten im Selbstmanagement eine grundlegende Leistung der Pflegepraxis darstellen. Fachpersonen erhalten mit diesen Empfehlungen eine Grundlage, ihre Praxis danach auszurichten und ihre Aufgaben und Rollen bei der Erfassung, Behandlung und Pflege der oralen Mukositis gemeinsam zu klären.

Die aktualisierten Empfehlungen basieren auf international anerkannten, evidenzbasierten Richtlinien und weisen zudem auf die Primärliteratur hin, welche den Richtlinien zugrunde liegt. Die vorliegenden Empfehlungen sollen der Aus- und Weiterbildung von Pflegefachpersonen dienen und eine evidenzbasierte Pflege ermöglichen. Ebenso sollen sie dazu dienen, die gegenwärtige Praxis zu
überprüfen und zu optimieren sowie das Verständnis des Patienten mit einer Mukositis zu fördern.

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Autorin

Anita Margulies
BSN, RN

Im Auftrag der
Onkologiepflege Schweiz

2015 / 2. Auflage
2017 / überprüft

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