Übergang Kuration - Palliation - Sterbeprozess

Was ist wichtig für Betroffene, Bezugspersonen und das Betreuungsteam?

Die Unterscheidung zwischen einer kurativen und palliativen Behandlung ist theoretisch definiert und hängt von verschiedenen Kriterien ab. Die Übergänge sind kontinuierlich und stellen Wendepunkte im Krankheitserleben und in der Behandlung dar. Dementsprechend wandeln sich die Bedürfnisse der schwerkranken Menschen und ihrer Bezugspersonen. Themen wie Hoffnung, Selbstbestimmung, Abschiednehmen und Sterben stehen im Raum: aktiv angesprochen von den Betroffenen oder dem Behandlungsteam; vielleicht auch bewusst ausgeklammert. Dies kann zu anspruchsvollen Situationen führen und im laufenden Praxisalltag eine Herausforderung für alle Beteiligten sein.

Wie erkennen und begegnen Pflegende den unterschiedlichen Bedürfnissen und Belastungen der Patienten und ihrer Bezugspersonen? Sollen Tabuthemen angesprochen werden? Wie und mit welchem Ziel? Wie gehen Pflegende mit ihrer eigenen Befindlichkeit und der ihrer Arbeitskolleginnen um? 

Ziele der Fortbildung

Die Fortbildung vermittelt theoretische Schwerpunkte der verschiedenen Phasen (Kuration, Palliation, Sterbeprozess) mit den entsprechenden Herausforderungen im Pflegealltag. Es werden theoretische Inhalte zu Belastungsformen und unterschiedlichen Bedürfnissen in den verschiedenen Phasen vermittelt. Raum zur Reflexion des individuellen Befindens der Pflegenden wird geboten.  

Inhalt der Fortbildung

  • Theoretische Schwerpunkte der verschiedenen Phasen: Kuration, Palliation und Sterbeprozess, sowie Herausforderungen im Pflegealltag werden vermittelt
  • Unterschiedliche Wünsche von Menschen auf dem letzten Lebensabschnitt: Darstellung anhand eines Fallbeispieles
  • Definitionen und Umgang mit: Patientenverfügung, Formen der Sterbehilfe, Advanced Care Planing, Palliative Sedation etc. Belastungen und Bewältigungsstrategien der Betroffenen sowie des Pflegeteams: theoretischer Input -praktische Umsetzung

Anmeldung Fortbildung

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Wann

Donnerstag, 26. September 2019

Diese Fortbildung war ursprünglich am 5.12.2019 geplant.
Das Datum wurde verschoben.

Wo

Restaurant Aarhof
Frohburgstrasse 2
CH-4601 Olten
www.aarhof.ch

Kosten

CHF 100.00
  Mitglieder Onkologiepflege Schweiz

CHF 150.00
  Nichtmitglieder

Inklusive Verpflegung

Teilnehmerzahl

20

Referentinnen

Susanne Feichtinger
Psychoonkologin
Klinik für Radio-Onkologie
Kantonsspital Winterthur

Maya Monteverde
RN, MAS, Palliative Care FHO
HöFa I Onkologie, SVEB 1

Dr. med. Christine Zobrist
Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin FMH, interdisziplinärer Schwerpunkt Palliativmedizin
Hospiz im Park, Arlesheim

Kursleitung

Rahel Bucher
Psychologin MSc
Pflegefachfrau FH