Supportive Care III

Knochenerkrankungen und Dysfunktionen der Darmausscheidung bei Krebserkrankungen

Sekundäre Osteoporose und Knochenmetastasen betreffen eine grosse Personengruppe. Chronische Schmerzen, Knochenbrüche und Immobilität können die Folge sein und die Lebensqualität der Betroffenen immens einschränken. Bisphosphonate und Denosumab sind die Grundpfeiler der Behandlung, die allerdings ebenfalls Komplikationen, wie Niereninsuffizienz, Hypokalzämie und Kiefer-Osteonekrosen mit sich bringen können.
50 – 95% der onkologischen Patienten sind von Diarrhoe oder Obstipation betroffen, deren Ursachen sehr unterschiedlich und häufig multifaktoriell sind. Die Auswirkungen können lebensbedrohlich werden und für Betroffene sehr belastend sein. Im Klinik-, aber auch im Patientenalltag wird der Darmausscheidung leider oft zu wenig Beachtung geschenkt. Für eine adäquate Behandlung der Symptome ist eine korrekte und frühzeitige Diagnosestellung eine Voraussetzung. Dies bedingt, dass Betroffene lernen, ihren Körper und Veränderungen in Zusammenhang mit Therapie und Diagnose einzuschätzen und Kenntnisse mitbringen, welche Interventionen ergriffen werden können bzw. wann eine Kontaktaufnahme mit dem Behandlungsteam notwendig ist .

Wie können Pflegefachpersonen Patienten in ihrem Selbstmanagement von Symptomen bei Knochenerkrankungen und Dysfunktionen der Defäkation unterstützen?

Ziele der Fortbildung

Die Teilnehmenden

  • kennen den gesunden Knochenstoffwechsel, die Knochenerkrankungen im Zusammenhang mit malignen Erkrankungen und befassen sich mit den präventiven und therapeutischen Interventionen
  • kennen die physiologischen Grundlagen der Defäkation, die Pathophysiologie von Diarrhoe und Obstipation in der Onkologie und setzen sich mit den präventiven und therapeutischen Interventionen auseinander
  • kennen Hilfsmittel zur gezielten Patienten- und Angehörigenedukation

Inhalt der Fortbildung

Knochenstoffwechsel und krebsbedingte Knochenerkrankungen

  • Physiologie und Pathophysiologie, Epidemiologie und Risikofaktoren, Diagnostik, Prävention, Therapien & deren Auswirkungen
  • Pflegerische Schwerpunkte in der Betreuung: z.B. Mundhygiene, Mundinspektion, Ernährung, Bewegung etc.

Diarrhoe und Obstipation im Rahmen einer Krebserkrankung

  • Physiologie und Pathophysiologie, Epidemiologie und Risikofaktoren, Diagnostik, Prävention, Therapien und deren Auswirkungen
  • Pflegerische Schwerpunkte in der Betreuung: Risikoeinschätzung, Symptommanagement, Patienten- und Angehörigenedukation, Symptommanagement
  • Diskussion von Praxisbeispielen

Anmeldung Fortbildung

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Wann

Donnerstag, 13. September 2018

Wo

Restaurant zum Grünen Glas
Untere Zäune 15, 8001 Zürich
www.gruenesglas.ch

Kosten

CHF 100.00
 Mitglied Onkologiepflege Schweiz

CHF 150.00
 Nichtmitglied Onkologiepflege Schweiz

Inklusive Kursunterlagen, Mittagessen, Kaffeepausen

Referenten

Dr. med. Stefan Greuter
Rundum Onkologie
Sargans

Sara Häusermann
Fachexpertin Onkologie & Palliative Care
BScN, MAS in Onkologiepflege, MSc in Palliative Care

Dr. med. Roland Sperb
Co-Chefarzt Medizin,
Stv. Leiter Innere Medizin
Luzerner Kantonsspital Sursee

Kursleitung + Referentin

Cornelia Kern Fürer
MAS und HöFa I
Fachexpertin Onkologiepflege
Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland

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